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Herzlich Willkommen im Murgtal-Museum Bermersbach

Sehr geehrte Damen und Herren,

immer wieder raten uns begeisterte Besucher, wir sollten weitere Schulklassen, Vereine und Gruppen aus den Regionen Bühl, Heidelberg, Karlsruhe, Bruchsal, Bretten, Calw oder Freudenstadt mit dem Murgtal-Museum als Ausflugstipp bekannt machen. Deshalb möchten wir die Gelegenheit nutzen, Ihnen unser beliebtes und liebevoll gepflegtes Museum in aller Kürze vorzustellen:

Das Murgtal-Museum wurde 1986 als "Murgtäler Dorfmuseum" im ehemaligen Schulhaus des Bergdorfes Bermersbach gegründet. Es liegt in der Ferienregion Forbach und bietet den Besuchern 800 m² Ausstellungsfläche über zwei Stockwerke.

Aktuelles

Kommender Sonntag - Internationaler Museumstag - auch im Murgtalmuseum!Am 13. Mai 2018 nimmt das Murgtalmuseum in Bermersbach am internationalen Museumstag teil. Sie brauchen noch eine Überraschung zum Muttertag? Dann entführen Sie Ihre Mutter zu uns ins Museum. Auf 800 qm können Sie das "Leben und Arbeiten in den früheren Zeiten" betrachten. Mit welchen Mitteln haben sich die Menschen früher informiert? Lassen Sie sich unter anderem von der Radioausstellung beeindrucken. Oder gefällt Ihnen der "alte" Tante Emma Laden besser, der in den meisten Dörfern der Dreh und Angelpunkt darstellte, um sich über das Tagesgeschehen auszutauschen?
Wir freuen uns auf Sie.

Mühlentag in der Ebetmühle in Bermersbach

Am Pfingstmontag, den 21. Mai 2018, findet zum 25. Mal der Mühlentag statt, der einst durch die deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde ins Leben gerufen wurde. Wir vom Heimatverein Bermersbach e.V. freuen uns, auch in diesem Jahr den Besuchern aus Nah und Fern die Möglichkeit bieten zu können, die Ebetmühle im Ebetal zu besichtigen. Von 13:00 - 17:00 Uhr dürfen Sie die Mühle in Aktion erleben. Kommen und genießen Sie auf unserem neu angelegten Sitzplateau ein paar schöne Stunden an der Ebetmühle am Mühlweg in Bermersbach.
Wir vom Heimatverein freuen uns auf Sie.



Vorstand Bernhard Wunsch berichtete, dass Herr Wiegele aus Oberkirch den Ehrenamtlichen des Heimatvereines für diese Arbeit mit seinem Wissen und Können zur Seite stand. Über einen Kettenzug habe man gemeinsam den Stein aus seinem Bett gehoben, um den tonnenschweren Gesellen im Anschluss daran auf den Kopf zu drehen, damit Herr Wiegele die Schleifseite behauen konnte. Bis zum späten Nachmittag hin zogen sich die schweißtreibenden Behauungsarbeiten und erst, als sich der schwere Mahlstein unbeschadet an seinem angestammten Platz befand, atmeten alle erleichtert auf, so Bernhard Wunsch. Die Laufprobe im Anschluss wurde erfolgreich vorgenommen.
Nun darf die Mühle wieder zeigen, was sie kann, überzeugen Sie sich selbst am Pfingstmontag, dem Mühlentag in Bermersbach.

Neue Sitzgruppe bei der Ebetmühle

Forbach-Bermersbach (BR) Wo die Wiesen am steilsten, die typischen Tiroler Heuhütten am dichtesten stehen, wo gutgenährte Ziegen und Rinder die Landschaft pflegen steht seit 2004 die schmucke Bermersbacher Ebetmühle. Dicht daneben duckt sich ein Holzbackofen, der genau wie die Mühle ab und zu in Betrieb genommen wird.

Das romantische Ensemble wurde durch eine kleine Sitzgruppe ergänzt, die allerdings unter den Witterungseinflüssen stark gelitten hat. Der Bermersbacher Heimatverein, unter Vorstand Bernhard Wunsch, hat nun vor einigen Monaten das Problem in Angriff genommen. Handwerklich begabte Mitglieder unter der Leitung von Karl Wunsch ebneten mit Hilfe des Bauhofs den Platz ein und legten große Fließen aus heimischem Buntsandstein. Frank Schneider und sein Vater Bernd Schneider sägten derweil aus in Bermersbach gewachsene Buchenstämmen stabile Bohlen. Nach guter Ablagerung und einer schützenden Ölung, entstanden daraus Sitzflächen und Rückenlehnen für zwei neue Sitzgruppen. Millimetergenau wurden die Bretter nun in die stabilen Sandsteinstehlen verankert. Roland Sertic gravierte gekonnt mit dem Brennstab die Forbacher, Weisenbacher, Loffenauer und Gernsbacher Gemeindewappen in die Rückenlehne. Schon bei der ersten Sitzgarnitur vor 14 Jahren erhielt der Initiator des Murgtalmuseums, Gotthard Wunsch, nach Anfrage Unterstützung der damaligen Murgtäler Bürgermeister. Walter Wunsch brannte einst die Wappen in die Bohlen.
Nachdem die letzte Schraube festgedreht war lud der Heimatverein seine Helfer beim Probesitzen zu einer kleinen Stärkung ein. Als nächste Arbeit, so Vorstand Bernhard Wunsch, soll das Entree und die Zugangstrasse erneuert werden. Doch zunächst werden am Pfingstmontag beim bundesweiten Mühlentag sich die Besucher an dem lauschigen Plätzchen auf der neuen Sitzgruppe ausruhen können.

Bericht mit freundlicher Genehmigung von Reinhold Bauer


Foto zeigt: Die fleißigen Helfer des Heimatvereins Bermersbach beim Probesitzen.
Auch Vorstand Bernhard Wunsch (zweiter von links) und Ortsvorsteherin Claudia Mutschler (sitzend, vierte von rechts) zeigten sich sehr zufrieden.

» Umfangreiche Sammlungen und Darstellungen:

Das Museum zeigt ein Klassenzimmer der "Alten Dorfschule", den "Dorf-Krämerladen", Wohnen und Leben im Alltag von einst, die Sammlung religiöser Gegenstände, über 40 Handwerks- und Freizeit-Tätigkeiten aus allen Epochen, die Kleinlandwirtschaft des Murgtals, das Jagd- und Fischerei-Wesen, über 100 Fotoapparate ab 1895, die Sammlung alter Radios (95 Stück 1929 -1974), Musikgeräte, Schreib- und Näh- sowie Rechenmaschinen, eine Uhren-Sammlung, Kinderspielsachen, die Tiere der Heimat und noch vieles mehr!
Der Heimatverein bietet fachkundige Führungen an, Dauer 60 - 90 Minuten, durch das gesamte Museum oder zu speziellen Themen nach Wunsch. Erleben Sie z.B. eine historische Schulstunde u.a.

Sie und die Besucher werden erfreut und erstaunt sein - wir freuen uns auf Ihren Besuch.

» Und Bermersbach bietet noch viel mehr:

Herrliche, gut ausgeschilderte Wander- und Themenwege (Karten- und Prospektmaterial wird Ihnen gerne zugesandt), Ziegenpfad, Glücksweg, Rotwildgehege, Vorführungen in der 2004 errichteten Ebet-Mühle mit Wasserrad und Backofen (nur 10 Gehminuten vom Museum am Ortsrand), Naturdenkmal „Giersteine" sowie weitere Sehenswürdigkeiten in der Umgebung bietet Ihnen Bermersbach.


Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, gerne helfen wir Ihnen bei der Programmgestaltung rund um unser Museum und unseren bezaubernden Ort.

Mit freundlichen Grüßen